Peru - auf den Spuren der Inka

Peru ist ein jahrelanger Traum von mir und nun wurde er endlich Wirklichkeit. Ich wusste von Anfang an, dass ich mich dort wohlfühlen würde und genauso war es auch. Nahezu  alle Orte auf unserer Route haben mich begeistert  und da das Land so abwechslungsreich ist, erlebten wir jeden Tag ein neues Highlight. Gewappnet mit etwas Spanisch stürzten wir uns ins Abenteuer und meine größten Zweifel, die allesamt mit Sicherheit zu tun hatten, wurden bald zerstreut. Natürlich sollte man den gesunden Hausverstand walten lassen, doch ich habe mich immer sicher gefühlt und keinerlei Bedenken, Peru wärmsten weiterzuempfehlen.

In Arequipa habe ich mich sofort verliebt. Ein wundervolles Städtchen mit Flair und Charme, in dem man gut und gerne 3 Tage verbringen könnte, wenn man die Zeit denn hätte. Allein im Kloster Santa Catalania verbummelt man einen halben Tag und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ein wundervoller Ort, der durch seine Schönheit und Ruhe überzeugt.

Von Arequipa aus bietet sich ein Ausflug in den Colca Canyon an. Ob Eintages-Tour oder mehrere Tage, hier ist alles möglich. Zumindest eine Nacht sollte man hier schon einplanen, so dass man genügend Zeit hat, um die Landschaft zu genießen. Denn auch wenn die vielen, riesigen Kondore über unseren Köpfen ein beeindruckendes Erlebnis waren, das für mich Aufregendere war das Panorama mit den vielen Bergen und den unzähligen angelegten Terrassen. Da wird das Condors Cross zweitrangig. Obwohl  die Höhe einem den Atem raubt, die Gegend schreit danach erkundet zu werden und mit genügend Coca Tee stellt man sich der Herausforderung ein ganzes Stück leichter.

Die vermutlich schönste Stadt des Landes ist Cusco. Hochtouristisch und dennoch unglaublich charmant präsentieren sich die engen und steilen Gassen mit den rutschigen Pflastersteinen und der wunderschöne Plaza de Armas. Auch hier blieb viel zu wenig Zeit um die Stadt an sich zu genießen, denn rundherum jagt eine Sehenswürdigkeit die nächste. Die Umgebung bietet eine unglaubliche Vielzahl an Inka-Ruinen und man hat die Qual der Wahl, welche man ansteuert. Da ich nicht gut darin bin, Entscheidungen zu treffen, musste ich mit dem Wermutstropfen leben, dass ich im Kampf gegen die Zeit, keinen der Orte so richtig genießen konnte.

Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss und bei mir war es wirklich so: der Inka-Trail nach Machu Picchu, ein Traum der sich nun endlich erfüllt hat. Dazu kann ich vor allem sagen, dass es sich lohnt hier etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und seinen Veranstalter sorgfältig auszuwählen. Wir wurden unglaublich gut versorgt, auch heute rätsle ich noch, wie man es schaffen kann, in einer mickrigen Campingküche derartig gutes Essen zu zaubern. Da alles perfekt organisiert und geplant war, konnten wir uns voll und ganz auf die Wanderung konzentrieren. Auch hier konnten wir uns über zuwenig Abwechslung kaum beschweren: wir starteten bei strahlenden Sonnenschein und schlenderten gemütlich, vorbei an Inkaruinen, zu unserem Camp. Und auch wenn wir davon gehört hatten, ahnten wir noch nicht wie schweißtreibend der nächste Tag sei n würde. Bei strömenden Regen kämpften wir uns Höhenmeter um Höhenmeter voran, das Auskosten unseres Triumphes am höchsten Punkt der Tour fiel eher kurz aus, denn eisig kalter Wind blies uns um die Ohren.

Glücklicherweise lachte Tags darauf die Sonne wieder vom Himmel und entschädigte etwas für den steilen Anstieg über unzählige Stufen. Tag 3 war der längste, aber auch der schönste. Die Landschaft war abwechslungsreich - am liebsten wäre ich alle 10 Meter stehengeblieben um alles auf mich wirken zu lassen – und die Stopps an den Inkaruinen bereiteten uns auf Machu Picchu vor. Es war ein überwältigendes Gefühl am Tag 4 am Sun Gate anzukommen und einen ersten Blick auf die Ruinenstadt zu werfen. Dorthin zu wandern anstatt einfach den Zug zu nehmen, war eine tolle Entscheidung, denn hier trifft es für mich zu Hundertprozent zu: der Weg ist das Ziel. Von Sonnentor hinabzusteigen und dabei immer näher an Machu Picchu ranzukommen war faszinierender als der Besuch der Stätte selbst. Plötzlich hat man all die Geschichten der vergangenen Tage im Ohr – über die Inkas und die Spanier und wie es möglich sein kann, dass ein Ort wie dieser unentdeckt blieb.

 

Dieser Platz ist mit Sicherheit nicht umsonst ein absoluter Touristenmagnet und lockt jährlich unzählige Touristen nach Peru.

Ein abwechslungs- und facettenreiches Land, dessen Besuch sich meiner Meinung nach absolut lohnt.

Bei Fragen zu Peru kontaktieren Sie: julia.klee@liberty-int.com


Texte und Fotografien  sind urheberrechtlich geschützt (Copyright). Das Urheberrecht liegt bei Julia Klee.

Hier finden Sie uns

Liberty Event Reise GmbH

F.W. Raiffeisen-Straße 1

5061 Elsbethen - Salzburg

0043 662 904 145

Email

Bürozeiten

Mo - Fr 09:00 - 17:00

außerhalb der Bürozeiten sind wir für Sie erreichbar unter:

0043 699 15 80 85 01

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Liberty Event Reise GmbH