Ladakh

Ladakh war meine erste Berührung mit einem buddhistischen Land. Und bereits ab der Ankunft auf 3.600 m war diese Reise durchwegs atemberaubend.

 

Nach ein paar Stunden Akklimatisierung war ich schließlich fähig mich im Schneckentempo durch die Hauptstadt Leh zu bewegen. Die Atemnot begleitet einen dennoch während der ersten paar Tage. Aber man gewöhnt sich daran, dass hier alles ein klein wenig langsamer vonstattengeht als zuhause.

Ladakh ist durch und durch karg und genau das hat mich gefesselt und berührt und lässt mich auch Jahre nach dieser Tour immer noch in den höchsten Tönen schwärmen. Vor dieser Reise konnte ich mir nicht im geringsten vorstellen wie schön das „Nichts“ sein kann.

Die Unterkünfte waren sehr einfach, ebenso die Verpflegung die oftmals nur aus einer Art Palatschinken und einem gekochten Ei bestand. Aber nicht nur das weltbeste Marillenmarmelade das ich jemals gegessen habe, entschädigte mich dafür.

 

Zurückblickend gesagt habe ich in dieser Woche mehr erlebt als in all meinen Reisen zuvor: ich überlebte eine abenteuerliche Fahrt den Khardung-La hinauf und hinab, an steilen Felshängen und Klippen entlang. Dabei sorgte nicht nur die Höhe für Atemnot, wobei natürlich der Stopp auf dem höchsten befahrbaren Pass der Welt (5.400 m) sein Übriges tat. Viel interessanter war aber fast noch der Fahrstil unserer Lenker – diese Tour ist definitiv nichts für zarte Gemüter.

Wie in den meisten buddhistischen Ländern dreht sich auch in Ladakh sehr vieles um die Klöster – immer in Erinnerung bleiben wird mir meine erste Teilnahme an einer Morgenzeremonie. Ich war zutiefst berührt von der Andacht und dem Zauber der hier in der Luft liegt – aber auch Jahre danach und einige Zeremonien später, fasziniert es immer noch genauso wie am ersten Tag. Wohingegen mir der so oft servierte Buttertee, genau wie damals, immer noch nicht so richtig schmecken mag.

Für mich gab es hier noch ein weiteres erstes Mal: mein erster Ritt auf einem Kamel. Dieses Erlebnis hätte ich sicherlich nicht in Ladakh vermutet. Doch das Nubra Tal ist ein guter Ort für dieses wackelige Erlebnis und die Kamele selbst sind Überbleibsel aus der Zeit als Karawanen von China nach Leh über den Karakorumpass zogen.

Ein landschaftlicher Höhepunkt war der Besuch am Pangong See. Nach einer sehr langen Fahrt durch die raue und unwirkliche Landschaft erreicht man schließlich den großen Salzwassersee, der allerdings nur zu einem Drittel Indien gehört. Die Farben die man hier zu sehen bekommt sind einfach einzigartig und stehen im extremen Kontrast mit dem felsigen Umland.

Bei Fragen zu Ladakh kontaktieren Sie: julia.klee@liberty-int.com

 

Lust auf eine Incentive-Reise?

Wir können Ladakh vor allem für Sport- und Fotografie-Begeisterte empfehlen. Eine unvergessliche Tour, bei der man allerdings bereit sein muss, auf etwas Komfort zu verzichten!

 

 

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